
Sommer, Sonne, Elbe – unterwegs von Děčín nach Dresden
9. September 2026
Markranstädter Trubel
22. September 2026Zuerst reiste der Oliver nach Brandenburg, denn er sollte als Teil des Regattateams den Livestream betreuen. Am Wochenende kam dann noch der Marcel als weiterer Helfer dazu. Sie waren wieder einmal Teil des Organisationsteams, das schon seit Jahren, und dieses Jahr zum runden Jubiläum, die tollsten Deutsche Meisterschaften weit und breit organisieren. Jörg, Frauke und Marike zeichneten sich für die Küche verantwortlich und zauberten uns lecker Mahlzeiten, Zwischenmahlzeiten, Snacks usw. und fanden auch noch Zeit, die Sportler anzufeuern. Also brauchten Saskia, Carl, Bjarne, Nadiia, Helene und Jonna nur noch ins Boot einsteigen und schnell paddeln.
Dass uns einmal vor lauter Sturm fast das Zelt wegflog, mehrmals die Regatta wegen Starkwind unterbrochen werden musste, geschenkt, das gehört in Brandenburg fast zum guten Ton. Ebenso kann man sich auf eine zünftige Eröffnungsveranstaltung verlassen, auf die tolle Autogrammstunde der Helden aus der Nationalmannschaft, auf das Feuerwerk und die Lasershow zum Abschluss.
Und dann ging es zügig los, hier in den Videos könnt ihr fast alle Endläufe mit VKD-Beteiligung noch einmal miterleben. Viel Spaß!
Endläufe Sonnabend
Saskia & Nadiia C4 500m wLK @ 1:11:20h
Bjarne K4 500m mJug @ 1:14:50h
Jonna C1 500m wSchA@ 1:36:50h
Helene C1 500m wJug @ 2:14:10h
Saskia C2 500m wLK @ 3:06:20h
Jonna C4 500m wSchA @ 3:48:30h
ohne Video
Helene C2 500m wJug
Helen C4 500m wJug
Endläufe Sonntag
Jonna C8 500m SchA @ 24:50min
Saskia C2 200m wLK @ 38:10min
Helene C1 200m wJug @ 2:45:40h
Nadiia C2 200m wJun @ 2:53:40h
Saskia C1 200m wLK @ 2:57:39h
Jonna C1 2000m wSchA @ 4:45:00h
Bjarne K4 5000m mJug @4:45:50h & 5:02:45h
Helene C1 5000m wJug 5:32:10h & 5:59:40h
Unsere erfolgreichste Athletin war die Helene. Sie fuhr sich in alle C1 Finals der weiblichen Jugend von 200m über 500m und 1000m und belegte dort die Plätze 7, 5 und 8. Als wäre das nicht schon gut genug, reichte es im C2 mit Arina (DHfK) über 500m für die Bronzemedaille und im C4 mit Arina, Finja (beide DHfK) und Luisa (LVB) sogar für die Goldmedaille. Deutsche Meisterin im C4. Zur Freude von Sportlerin, Eltern, Trainer und allen Fans fuhr die Helene über 5000m im C1 zusätzlich noch als Zweite über die Ziellinie.
Bjarne legte über den Verlauf der Saison eine gute Steigerung vor und rutsche per Glück in der Woche vor der DM noch in den ersten Sachsen-K4 der männlichen Jugend. Zur Freude aller fand die neue Formation gleich zueinander, so dass Leeve, Fabio (beide DHfK), Oscar (BWD) und Bjarne über 500m nur knapp geschlagen die Silbermedaille in Empfang nehmen konnten. Im Zweier mit Oskar kämpfte Bjarne im Finale über 500m mit der sächsischen Konkurrenz um den achten Platz. Nochmal richtig zugelangt hat er dann über die langen 5000m im K4 zusammen mit Leander (KVL), Konrad (KCD) und Oscar, als die Jungs nochmal Silber gewannen.
Saskia und Nadiia knieten beide im C4 der Damen Leistungsklasse, der die Silbermedaille gewann. Dieses Jahr war es nach langem Kampf der sächsischen Vereine endlich möglich, rein weibliche C4 an den Start zu bringen. Die Entwicklung des Canadiersports und der weiblichen Canadierfahrerinnen ist so, dass nicht nur die rein männlichen Rennen voll besetzt waren, sondern auch die der weiblichen C4 und C2.
Saskia schaffte es im Einer der Damen Canadier LK über 500m auf den fünften Platz und über 200m wurde sie Vierte (mit dem weinenden Auge auf den Bronzerang). Dafür reichte es über 500m im C2 mit Finja (LVB) zur Bronzemedaille. Nadiia kämpfte bei den Juniorinnen im Canadier nicht nur gegen deutsche, sondern internationale Spitze (die Gegnerinnen waren gerade mit Medaillen von der Junioren-WM wiedergekehrt). Es reichte im C2 über 200m immerhin zum vierten Rang.
Für Jonna war es das erste Mal auf der "Deutschen", zudem als junger Jahrgang der Schülerinnen A. Es ging für sie langsam los mit Platz 11 im Kanu-Mehrkampf. Danach wurde es stetig besser. Völlig überraschend paddelte sie auf einen tollen sechsten Rang im C1 über 500m. Im C4 mit Leni, Mathilda und Hannah (alle LVB), der im Trainingslager ordentlich geübt wurde, rechneten sich die Mädchen etwas aus: Leider wurde es nach großem Kampf "nur" der vierte Rang. Sie startete auch im Achter, im Canadierachter - ein viel cooleres Manschaftsboot als ein Ruderachter - und belegte dort zusammen mit Kollegen aus Leipzig den sechsten Platz. Richtig gut lief es dann noch einmal über die Langstrecke von 2000m, wo sie mit Herz und großer Anstrengung den vierten Platz belegte.
Schön war es wieder gewesen. Endlich konnten wir wieder mit allen Freunden aus ganz Deutschland quatschen, gegen sie paddeln, uns unser Leid klagen und unsere Freude teilen. Sport ist der große gemeinsame Nenner, der Menschen zusammenbringt und zu Höchstleistungen anstachelt. Auf die restliche Saison und bis zum nächsten Jahr in Hamburg!




























