
Trainingslager zu Ostern anno 2026
12. April 2026Strahlend blauer Himmel, warme Frühlingssonne und spiegelglattem Wasser – bessere Bedingungen hätte es für den Start in die Paddelsaison 2026 kaum geben können. Zum Großen Dresdner Anpaddeln zog es deshalb wieder zahlreiche Kanusportlerinnen und Kanusportler hinaus auf die Elbe. Organisierte wurde das Event in diesem Jahr durch unseren Verein und dem Eisenbahnersportverein (ESV). Pünktlich um 10 Uhr setzte sich der lange Bootskorso in Bewegung. Kajaks, Canadier, Faltbooten, Outrigger, Drachenboote glitten gemeinsam elbabwärts – ein lebendiges, farbenfrohes Band.
Die Strecke führte entlang der Elbwiesen und -schlösser und – erstmals seit dem Einsturz der Carolabrücke – wieder durch die historische Altstadt Dresdens. Auch ein Fernsehteam des MDR begleitete das Event. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Geschehen vom Ufer und von den Brücken aus und begrüßten die rund 100 Boote mit großem Interesse.
Was das Anpaddeln so einzigartig macht, ist das Miteinander: Hier begegnen sich leistungsorientierte Sportler, Freizeitsportler, Kinder, junge Talente und erfahrene Paddler teilten sich die Strecke – verbunden durch die gleiche Freude am Sport und an der Bewegung auf dem Wasser. Diese Gemeinschaft war auf der gesamten Strecke spürbar – in Gesprächen, in gemeinsam gehaltenem Tempo und im sichtbaren Spaß am Paddeln.
Nach rund 14 Kilometern endete die gemeinsame Fahrt auf dem Gelände des ESV Dresden in Cotta. Dort wurde in diesem Jahr nicht nur der Saisonauftakt gefeiert, sondern auch das 100jährige Jubiläum vom ESV. Auf Schautafeln wurde an Stationen aus der bewegten Geschichte erinnert. Bei Essen, Getränken und guten Gesprächen klang der Tag in geselliger Runde aus.
Das Große Dresdner Anpaddeln 2026 hat wieder einmal gezeigt, wie viel Energie, Freude und Zusammenhalt in der Dresdner Kanuszene steckt, die immerhin elf Kanuvereine von Pirna bis Meißen vereint. Ein Tag, der Lust auf mehr macht – und der die perfekte Einstimmung auf eine neue Saison ist.
Text: Lea Mock; Fotos: Mathias Henke













